Nicht nur der berühmte Song kommt aus Amerika. Nein, auch der Cowboystiefel – zweifelsohne der berühmteste Fashionimport aus Übersee. Zurzeit gerade wieder hip und angesagt, trugen sie bis vor kurzem nur eingefleischte Country-Fans oder Rocker. Doch mit der Zeit hat sich dieser Kultschuh auch auf den internationalen Schauen blicken lassen und ist nun salonfähig geworden.
Im 17. Jahrhundert bereits erfunden, wurden die Cowboyschuhe ausschließlich nur als Arbeiterschuhe getragen. Bis 1875 die so genannte Cowboy-Mode aufkam. Auf einmal wurden Westernstiefel aus verschiedenen Lederarten hergestellt. Mit verschiedenen Farben und genähten Applikationen. Doch zunächst kam die Funktion, bevor sie zur Mode wurde. Man vernähte mehrere Lederschichten und versah sie mit Steppnähten, um die Stiefelschäfte zu stabilisieren. Dadurch entstanden künstlerische Muster und Farbkombinationen.
Zur damaligen Zeit wurden alle Westernstiefel ausnahmslos per Handarbeit hergestellt. Pro Monat konnte ein guter Schuster bis zu zwölf Paar Cowboystiefel herstellen.
So richtig erfolgreich wurden Stiefel dann um 1920, als …